HomeKontaktSitemapIntranet
Sie sind hier: Home > Grundbildung > Grafik > Berufsbild
18.5.2012
Allgemeinbildung
Druck/Weiterverarbeitung
Fotografie
Grafik
Lackiertechnik
Malerei
Polydesign 3D / Dekoration
Polygrafie
Schmuck
Werbetechnik
Fiesch Sportprogramm

Berufsbilder des Fachbereichs Grafiker/Grafikerin

Grafiker sind Gestalter/Gestalterinnen, die in Tätigkeitsfeldern der visuellen Gestaltung arbeiten. Die Ausbildung dauert drei Jahre, wobei im Idealfall vorgängig ein gestalterisches Basisjahr (gestalterischer Vorkurs) absolviert wird.

Grafikerinnen und Grafiker arbeiten in der Werbung, für kulturelle Anlässe, sie gestalten Anzeigen, Ausstellungen, Broschüren, Briefschaften, Diagramme, Erscheinungsbilder, Gebrauchsanleitungen, Illustrationen, Lehrmittel, Leit- und Orientierungssysteme, Logotypen, Markenzeichen, Pictogramme, Plakate, Prospekte, Schriftzüge, Verpackungsgestaltung, Verkaufsdekorationen, wissenschaftliche und technische Darstellungen, Webdesign, etc.

Sie erarbeiten Konzeption, Entwurf, Gestaltung und Realisation bis zur Druckreife von Aufträgen. Von der Recherche eines Themas über die Klärung der Kommunikationsziele bis zur Präsentation der Arbeitsresultate und zur technischen Realisierung und Produktionsüberwachung. Das berufliche Hauptgewicht liegt im gestalterischen Entwurf und in der konzeptionellen Ausarbeitung einer Thematik.

Grafiker/Grafikerinnen setzen, in einer Art Übersetzungstätigkeit, Nichtvisuelles in visuelle Botschaften um; dies können einfache Sachverhalte oder komplexe Themen sein. Der Inhalt soll dabei verständlich, ansprechend und möglichst interessant visuell ausgedrückt werden. Visuelle Darstellungsmittel, wie Typografie, Farbe, Formen, Fotografie, grafische Elemente, Bilder, Papier, etc. bilden das Ausgangsmaterial um eine themengerechte grafische Umsetzung zu finden.

Neben gestalterischen Fähigkeiten sind Neugierde, Eigeninitiative, Eigenständigkeit, Durchhaltewillen und eine gute verbale Ausdrucksfähigkeit wichtig. Der Grafiker/die Grafikerin steht in einem kulturellen Umfeld, das er/sie gestaltend auch selber mitbestimmt. Dabei spielt auch das Entwickeln von zeitgemässen Formensprachen eine wichtige Rolle. Die Auseinandersetzung mit der Gestaltung von Vorbildern fördert die eigene Argumentationsweise und erweitert den gestalterischen Horizont. Die duale Ausbildung der Lehrlinge in Betrieb und Schule ermöglicht der Berufsschule ein Klima des gestalterischen Experimentierens mit dem nötigen zeitlichen Raum anzubieten.

Durch entsprechende Aufgabenstellungen schafft die Schule Anregungen und fördert die Auszubildenden darin ihr eigenes gestalterisches Repertoir zu entwickeln. An praxisnahen Beispielen wird die entwerferische Tätigkeit geübt, Entwurfs- und Umsetzungstechniken werden durch Experimentieren erprobt, weiterentwickelt und optimiert. Die Schule vermittelt Grundlagenkenntnisse und Wissensinhalte in Visueller Gestaltung, Schrift, Typografie, Fotografie, Zeichnen, Illustration, Farbe, Arbeitsmaterial, Arbeitspraxis, Produktionsverfahren/Drucktechniken, Kunst und Kultur: Kunst- und Designgeschichte, Betriebswirtschaft, Marketing und Werbelehre. In den verschiedenen Ausbildungsniveaus (erstes bis drittes Lehrjahr) erhalten die Aufgabenstellungen eine zunehmende Komplexität; von den Grundlagen der Gestaltung (z. B. Punkt, Linie, Fläche, Farbe) bis zur konzeptionellen Herangehensweise (z. B. umfassendes Erscheinungsbild einer Firma). Von der Recherche eines Themas über die Klärung der Kommunikationsziele bis zur Präsentation der eigenen Arbeitsresultate.