Berufsbilder des Fachbereichs Maler/Malerin
Das Arbeitsgebiet der Maler und Malerinnen ist sehr vielfältig: Sie sind bei Neubauten und Renovationen dabei und beschichten die unterschiedlichsten Untergründe. Die Applikationsverfahren und die Beschichtungsstoffe werden ständig weiterentwickelt und verlangen vom Maler gute Kenntnisse in der Anwendung. Oft werden Arbeiten vom Anfang bis zum Schluss vom Maler ausgeführt und setzen deshalb selbständiges Arbeiten voraus. Moderne Geräte und Maschinen erleichtern dem Maler die Arbeit, trotzdem bleibt aber seine Tätigkeit ein traditionelles Handwerk. Den grössten Teil der Arbeit führen der Maler an Ort und Stelle aus, was zu häufigen Arbeitsplatzwechseln führt und somit den Beruf spannend und vielseitig macht. Das sichtbare Endprodukt ist ein wichtiger Bestandteil des Malerberufes.
Anforderung
Abgeschlossene Volksschule – Gesunde, kräftige Konstitution – Gute Handfertigkeit – Schwindelfreiheit – Guter Farben- und Formensinn
Ausbildung
3 Jahre Lehrzeit mit einem Tag Berufsschule pro Woche und drei Einführungskursen in regionalen Zentren des SMGV (im Kanton Zürich in Wallisellen).
Entwicklungsmöglichkeiten
Zusatzlehre als Gipser/in, Autolackierer/in, Schriften- und Reklamegestalter/in, Vergolder/in.
Spezialisierung: Tapetenspezialist/in, Industrielackierer/in, Eisenkonstruktionsmaler/in, Dekorationsmaler/in, Restaurator/in, Farbmischer/in, Anstrichtechniker/in, Fachberater/in in einer Farbenfabrik.
Aufstieg: Vorarbeiter/in, Geschäftsleiter/in, Führen eines eigenen Unternehmens.
Weiterbildungsmöglichkeiten
Fachkurse im Ausbildungszentrum des Schweiz. Maler- und Gipsermeisterverbandes in Wallisellen oder in regionalen Berufsschulen; Verbandsprüfung als Maler-Vorarbeiter/in SMGV; Berufsprüfung als Baubiologe/Bauökologe; Höhere Fachprüfung als dipl. Malermeister/in; Ausbildung als Techniker/in TS Farbgestaltung; Chemiker/in FH.

